Explosionsgefährliche Stoffe; Anzeige der Sprengung

Die Sprengung mit explosionsgefährlichen Stoffen ist beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt oder Bergamt - wenn Unternehmen unter Bergaufsicht steht - bei der Regierung anzuzeigen.

Beschreibung

Explosionsgefährliche Stoffe haben ein breites Anwendungsspektrum und kommen beispielsweise im Steinbruch oder beim Tunnelbau, bei Veranstaltungen (als Feuerwerk) oder in der Automobilindustrie (z.B. in Gurtstraffern oder Airbags) zum Einsatz.

Da Tätigkeiten im Zusammenhang mit explosionsgefährlichen Stoffen ein hohes Gefährdungspotential besitzen, stellt das Gesetz über explosionsgefährliche Stoffe (Sprengstoffgesetz - SprengG) umfassende Anforderungen, sowohl an die Personen, als auch an die zu treffenden Schutzmaßnahmen.

Wer mit explosionsgefährlichen Stoffen sprengen will, hat dies dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt oder Bergamt bei der Regierung anzuzeigen.

Die Überwachung der Einhaltung der Anforderungen des SprengG erfolgt im gewerblichen Bereich in der Regel durch die Gewerbeaufsichtsämter bei den Regierungen. Für Unternehmen, die unter Bergaufsicht stehen, ist sind die Bergämter zuständig.

Für Sie zuständig

  • Regierung von Mittelfranken - Dezernat 2 - Bauarbeiterschutz und Sprengwesen

    Ansprechpartner
    Dezernat 2
    Telefon +49 (0)911 928-2951
    Fax +49 (0)911 928-2999
    E-Mail

    Hausanschrift
    Roonstr. 20
    90429 Nürnberg
    Postanschrift
    90336 Nürnberg
    Telefon +49 (0)911 928-0
    Fax +49 (0)911 928-2999

  • Regierung von Oberfranken - Sachgebiet 26 - Bergamt Nordbayern

    Ansprechpartner
    Gorski, Olaf
    Nur Bergbaubetriebe
    Telefon +49 (0)921 604-1387
    Fax +49 (0)921 604-4387
    E-Mail

    Hausanschrift
    Maximilianstraße 6
    95444 Bayreuth
    Postanschrift
    Postfach 110165
    95420 Bayreuth
    Telefon +49 (0)921 604-0
    Fax +49 (0)921 604-1258

Fristen

Die Anzeige muss mindestens vier Wochen vor Beginn der Sprengungen, wenn mehrere gleichartige Sprengungen innerhalb einer Betriebsstätte oder zur Durchführung eines Vorhabens vorgenommen werden sollen, und mindestens eine Woche vor jeder sonstigen Sprengung erfolgen.

Stand: 07.12.2020
Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (siehe BayernPortal)