Bayerisches Netzwerktreffen zur Berufsanerkennung in Nürnberg

Veranstaltung fördert Informationsaustausch und Zusammenarbeit bei Integration und Fachkräftesicherung

10.12.2025-090

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle Berufsanerkennung (KuBB) der Regierung von Mittelfranken organisierte letzte Woche zum dritten Mal das Netzwerktreffen  „ANERKENNUNG-IN-BAYERN – Vernetzt für eine anerkannte Zukunft“. Mehr als 80 Anerkennungsberaterinnen und -berater aus ganz Bayern trafen sich in den Räumlichkeiten der IHK Nürnberg für Mittelfranken, um sich auszutauschen, zu vernetzen und aktuelle Entwicklungen in der Berufsanerkennung zu diskutieren. Die Veranstaltung, die seit dem Jahr 2023 jährlich stattfindet, fördert den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Agenturen für Arbeit, Anerkennungsstellen, Kammern und Beratungsstellen.

Klaus Speckner, Leiter des Sachgebiets 16 „Einwanderung von Fachkräften, Berufsanerkennung – Beratung und Koordination“ der Regierung von Mittelfranken, betonte die Rolle der Anerkennung als Brücke, Chance und Motor für die Menschen und den Freistaat Bayern. Er dankte insbesondere der IHK Nürnberg für Mittelfranken für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Unterstützung.

Inhaltlich standen Berichte zur Anerkennungspraxis in sozialpädagogischen und sozialerzieherischen Berufen durch Mark Urmann für das Landesamt für Schule (LAS) und Andrea Freund für das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) im Fokus. „Die Anerkennung der Qualifikation aus dem Heimatland sehen wir als Schlüssel für das Ankommen in unserer Berufswelt“, so Andrea Freund. Auch Chancen und Grenzen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz im Anerkennungsverfahren wurden thematisiert. Nina Hauer und Marco Lippert vom Landesamt für Pflege stellten klar, dass „die KI die Sachbearbeitung deutlich unterstützen und beschleunigen, aber nicht vollständig ersetzen kann“.

Die zwei neuen Formate „Marktplatz der Anerkennung“ und „Forum Anerkennung“ ermöglichten den Beraterinnen und Beratern eine aktive Teilnahme sowie einen praxisnahen Dialog mit zentralen Institutionen wie dem Bayerischen Landesamt für Pflege, dem Bayerischen Landesamt für Schule, dem Bundesinstitut für Berufsbildung, den Handwerkskammern für Mittelfranken sowie für München und Oberbayern, dem Zentrum Bayern Familie und Soziales, dem Bayerischen Landesjugendamt sowie der Zentrale Anerkennungsstelle für Approbationsberufe.

Die KuBB plant die Fortsetzung der erfolgreichen Veranstaltungsreihe am 2. Dezember 2026 im Staatsministerium der Finanzen und für Heimat. Weitere Informationen zur Berufsanerkennung in Bayern sind unter www.kubb.bayern.de verfügbar.
 

Anlage: 1 Foto (Petar Miščević / Regierung von Mittelfranken)
Bildbeschreibung: Teilnehmer des Netzwerktreffens

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