Ehrungen von sieben verdienten Persönlichkeiten aus Mittelfranken für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung

Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum überreichte Medaille in Bronze bei Festakt im Ansbacher Schloss

03.12.2025-089

Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum hat heute an folgende Persönlichkeiten aus Mittelfranken die Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Bronze überreicht, die vom Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann verliehen worden ist:

Landkreis Ansbach

Johannes Schneider aus Adelshofen
Johannes Schneider setzt sich bereits seit 2002 – und damit 23 Jahre lang – als Erster Bürgermeister für die Belange der Gemeinde Adelshofen ein. Parallel dazu trägt er seit 2014 kommunale Verantwortung als Mitglied des Kreistags Ansbach. Während seiner Amtszeit als Erster Bürgermeister wurde der Dorfplatz in Adelshofen neugestaltet und die Kindertagesstätte mehrmals aus- und umgebaut. Die Abwasserbeseitigung wurde umfassend saniert und neue Kläranlagen auf dem aktuellsten technischen Stand errichtet, um eine umweltschonende Klärung der Abwässer zu gewährleisten. Der Altarplatz im Weinberg von Tauberzell wurde eingerichtet und als Ort für standesamtliche Trauungen gewidmet. Er wird auch von gemeindefremden Hochzeitspaaren gerne genutzt! Ein besonderes Augenmerk richtet er auf die Förderung erneuerbarer Energien. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Windkraft- und Solaranlagen sollen neue Anlagen mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeinde Adelshofen installiert werden!


Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim

Helmut Hammerbacher aus Dachsbach
Helmut Hammerbacher wurde heute mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze dafür ausgezeichnet, dass er dem Marktgemeinderat Dachsbach 35 Jahre lang (seit 1990) ohne Unterbrechung angehört. Darüber hinaus hat er sich von 1990 bis 2002 als zweiter Bürgermeister und von 2002 bis 2008 als dritter Bürgermeister des Marktes Dachsbach verdient gemacht. Er wurde und wird für seinen weitreichenden Erfahrungsschatz, auch im Hinblick auf seine frühere berufliche Tätigkeit als Verwaltungsfachangestellter in der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck, von den Mitgliedern des Marktgemeinderats sehr geschätzt. Bei den zu behandelnden Tagesordnungspunkten besticht er durch seine ausgleichende Art und seine Objektivität. Für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere im Ortsteil Oberhöchstädt, dient er seit Jahrzehnten als beständiger und gerne in Anspruch genommener Ansprechpartner.

Bernhard Kisch aus Bad Windsheim
Bernhard Kisch gehörte von 1996 bis 2005 dem Gemeinderat Stadtbergen an. Von 2005 bis 2014 lenkte er als Erster Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde Wilburgstetten und nahm darüber hinaus von 2008 bis 2014 Verantwortung für den gesamten Landkreis Ansbach als Mitglied des Kreistags wahr. Von 2014 bis 2020 prägte er als Erster Bürgermeister die Entwicklung der Stadt Bad Windsheim. Gleichzeitig engagiert er sich seit 2014 im Kreistag des Landkreises Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim und seit 2020 als Mitglied des Stadtrats Bad Windsheim. Er vertritt seit 2008 mit großem Einsatz die kommunalen Interessen als Mitglied im regionalen Planungsausschuss des Planungsverbandes Westmittelfranken und hat hier stets sehr aktiv an der Fortschreibung der Regionalpläne mitgewirkt. Besonderes Augenmerk galt während seiner Amtszeit als Bürgermeister von Bad Windsheim den Kinderbetreuungs- und Schuleinrichtungen. So konnte während seiner Amtszeit die Sanierung der Hermann-Delp-Schule und der Neubau der Schulsporthalle, die auch vielen Bad Windsheimer Vereinen wertvolle Dienste leistet, auf den Weg gebracht werden. Die Erweiterung der Franken-Therme als überregionaler Besuchermagnet mit einem Investitionsvolumen von rund 12 Mio. Euro stellt ebenfalls eine wichtige Maßnahme während seiner Amtszeit als Bürgermeister dar. Eine weitere Herzensangelegenheit war ihm die Bewerbung um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2027. Das für die Bewerbung eingereichte und während seiner Amtszeit erarbeitete Konzept wurde schließlich auch erfolgreich angenommen!

Karl Schmidt aus Ippesheim
Karl Schmidt macht sich seit 2019 mit außerordentlichem Engagement als Erster Bürgermeister des Marktes Ippesheim verdient. Davor hat er von 1990 bis 2019 insgesamt 29 Jahre lang dem Marktgemeinderat Ippesheim als Mitglied angehört. Er ist für seine Heimatverbundenheit bekannt und hat sogar ein Buch über Ippesheim, das „Ippesheimer Fotobuch mit Dorfgeschichte“, herausgegeben. Darin werden Ereignisse und Bilder von Ippesheim lebendig! Nicht nur durch dieses Buch wird immer wieder deutlich, dass ihm die Menschen der Marktgemeinde sehr am Herzen liegen. Er führt Gespräche auf Augenhöhe. Dabei sind ihm die Kommunikation und Transparenz den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber immer sehr wichtig. Als Bürgermeister hat er bereits viele herausragende Projekte verwirklicht. Hier sind z.B. der Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Herrnberchtheim, die Kanalsanierung in Ippesheim, die Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Bullenheim und der Anbau an der Weinparadiesscheune zu nennen.

Landkreis Roth

Robert Gödel aus Rednitzhembach
Robert Gödel erhält die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze für sein jahrzehntelanges Wirken von 1990 bis heute im Gemeinderat Rednitzhembach. Seit 2008 ist er auch Fraktionsvorsitzender seiner Partei (SPD). Als stets kritischer Begleiter der Gemeindeentwicklung hatte er großen Anteil an den zukunftsweisenden Entscheidungen in seiner Gemeinde. So wurde zum Beispiel die Kinderbetreuung stark ausgebaut. Es entstanden Kinderkrippen, Ganztagsbetreuungsplätze an der Grund- und Mittelschule und dem Hort. Dazu gehörten auch Umbauten und Neubauten an der Rednitzhembacher Schule sowie die Ausweisung zahlreicher Wohnbaugebiete. Im Umweltschutz engagierte er sich mit an vorderster Front als Vorsitzender des Bund Naturschutz Ortsgruppe Rednitzhembach für den Artenschutz. 
Bis heute steckt er viel Herzblut und Arbeit in die Konzeption und Anlage eines Arboretums. Dies ist eine Sammlung verschiedenartiger Gehölze – auch exotischer – die nicht in Pflanzgefäßen wachsen! Auf einem gemeindlichen Grundstück, der Insel „Zwischen den Brücken“, wurden die Pflanzung je eines Exemplars heimischer Laubbäume und eine Vogelschutzhecke realisiert. Nicht zuletzt engagiert er sich seit vielen Jahren – auch durch Bürgerreisen – für die Partnerschaft der Gemeinde Rednitzhembach mit der Gemeinde Bardolino und damit für Gemeinsamkeit.

Michael Kreichauf aus Thalmässing
Michael Kreichauf engagiert sich seit 1996 ununterbrochen als Mitglied des Marktgemeinderats Thalmässing für das Allgemeinwohl. Von 1996 bis 2008 war er Jugendbeauftragter der Marktgemeinde Thalmässing und hat als Verantwortlicher das Jugendzentrum „Loge“ errichtet, das im Jahr 2004 eingeweiht werden konnte und seitdem für Generationen von Jugendlichen eine feste Anlaufstelle bietet. Darüber hinaus hat er als Mitglied des Arbeitskreises Jugendschutz das Thalmässinger Jugendschutzkonzept mitentwickelt. Seit 2003 ist er Fraktionsvorsitzender seiner Partei (CSU) in Thalmässing. Von 2021 bis 2023 hat er während dessen schwerer Erkrankung bis zur Neuwahl den Ersten Bürgermeister vertreten und trägt seit 2020 bis heute Verantwortung als zweiter Bürgermeister. Außerdem wirkt er seit 2002 als Mitglied des Kreistags und dabei seit Mai 2025 als Fraktionsvorsitzender der CSU aktiv für die Entwicklung seiner Heimat. 

Edeltraud Stadler aus Hilpoltstein
Edeltraud Stadler engagiert sich seit 1996 (und damit bereits seit 29 Jahren) als Mitglied des Stadtrats Hilpoltstein. Durch ihr Engagement im Kuratorium der Bücherei und im Kulturausschuss hat sie maßgeblich dazu beigetragen, das kulturelle Leben in Hilpoltstein lebenswert zu gestalten. Besonders hervorzuheben ist ihr Einsatz für die ländliche Struktur, den sie geschickt mit den Interessen einer Kleinstadt vereint, um so ausgewogene und zukunftsorientierte Lösungen zu finden. Von 1998 bis 2008 hat sie zudem den Ersten Bürgermeister als zweite Bürgermeisterin tatkräftig und loyal unterstützt. Außerdem hat sie ihr Tätigkeitsgebiet 2002 mit der Wahl in den Kreistag auf den Landkreis erweitert. 2014 und 2020 wurde sie zur stellvertretenden Landrätin des Landkreises Roth gewählt. In dieser Rolle unterstützt sie den Landrat bei zahlreichen Terminen vor Ort im Landkreis. 


Bilder der Ausgezeichneten können im Internet über die Homepage der Regierung von Mittelfranken im Bereich „Presse / Mediathek“ (https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/presse/mediathek/index.html) abgerufen werden.


Anlage: 1 Foto (Quelle: Regierung von Mittelfranken / Thomas Müller)

Bildunterschrift: Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum mit den Geehrten und Ehrengästen

Hinweis: Die Verwendung der Bilder ist ausschließlich für Zwecke der aktuellen Presseberichterstattung gestattet. Alle Bilder dürfen für redaktionelle Zwecke verwendet werden.