Auszeichnung der nordbayerischen Klimaschulen in Silber und Bronze

15 Schulen erhielten Urkunden

25.11.2025-086

Mit innovativen Projekten und konsequentem Handeln in den Bereichen Klima- und Umweltschutz weisen sie den Weg in eine nachhaltige Zukunft. Am heutigen Dienstag ehrte Regierungspräsidentin Dr. Engelhardt-Blum 15 mit Silber oder Bronze ausgezeichnete nordbayerische Klimaschulen aus Mittelfranken, Oberfranken, Unterfranken, Oberbayern, Schwaben und der Oberpfalz.

„Die Projekte unserer Klimaschulen machen nicht nur die Schulen nachhaltiger, sondern wirken auch in die Familien und die ganze Gesellschaft hinein“, so die Regierungspräsidentin. „Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler und natürlich auch an die Lehrkräfte, für das große Engagement und die Bereitschaft, mit gutem Beispiel voranzugehen und Verantwortung vor Ort zu übernehmen.“


Folgende Schulen wurden ausgezeichnet:

  • Marie-Therese-Gymnasium Erlangen
  • Gymnasium Höchstadt a.d.Aisch
  • Staatliche Fachoberschule II Nürnberg
  • Willibald-Gymnasium Eichstätt
  • Emil-Fischer-Grundschule Dörfles-Esbach
  • Grundschule Wildenheid-Haarbrücken
  • Erich Kästner Mittelschule Postbauer-Heng
  • Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg
  • Gymnasium Donauwörth
  • Wilhelm-Sattler-Realschule Staatl. Realschule Schweinfurt
  • Staatliche Realschule Elsenfeld
  • David-Schuster-Realschule Staatl. Realschule Würzburg III
  • Dr.-Alfred-Hauser-Schule Ostheim
  • Grundschule Untermerzbach
  • Mozart-Grundschule Elsenfeld


Gruppenbilder und Kurzlaudationes zu den Projekten finden Sie unter https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/presse/mediathek/index.html

Projekt „Klimaschule Bayern“
Unsere Schulen können durch die Förderung eines nachhaltigen Lebensstils in der Schulgemeinschaft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Um dieses Engagement sichtbar zu machen, haben Kultus- und Umweltministerium im Frühjahr 2022 das Projekt „Klimaschule Bayern“ ins Leben gerufen, an dem alle bayerischen Schulen teilnehmen können.

Für die Zertifizierung als Klimaschule entwickelt jede Schulgemeinschaft einen individuellen Klimaschutzplan und setzt Projekte aus mindestens zwei von acht Handlungsfeldern um – darunter etwa Abfall, Einkauf, Ernährung, Kommunikation und Vernetzung, Kohlenstoffbindung, Mobilität, Strom oder Wärme. Am Ende entscheidet eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Kultusministeriums, des BNE-Teams Bayern sowie der Landesagentur für Energie und Klimaschutz über die Zertifizierung. Je nach Umfang der umgesetzten Maßnahmen erhalten die Schulen das Gütesiegel „Klimaschule“ in Bronze, Silber oder Gold. Diese Abstufung ermöglicht es den Schulen, in ihrem eigenen Tempo voranzuschreiten und langfristige Ziele im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung zu verfolgen. Bereits mehr als 270 Schulen aus ganz Bayern haben sich für das Programm angemeldet – ein starkes Zeichen für das wachsende Engagement im Klimaschutz.

Bereits am 2. Oktober fand eine zentrale Auszeichnungsveranstaltung in München statt, an der nur die „goldenen Klimaschulen“ sowie die mit dem Sonderpreis des Umweltministers bedachten Schulen geehrt wurden. Um den mit Bronze und Silber ausgezeichneten Schulen ebenfalls einen würdigen Rahmen zu bieten, führte die Regierung von Mittelfranken am 25. November 2025 eine Auszeichnungsveranstaltung für die Schulen Nordbayerns durch.