Mit den nachfolgenden Links gelangen Sie direkt zu den Menüpunkten Suche, Hauptnavigation oder zum Inhaltsbereich der jeweiligen Seite.

Die Suche erreichen Sie auch durch das Tastaturkürzel alt+i, die Hauptnavigation mit den Tasten alt+h, den Inhaltsbereich mit den Tasten alt+t sowie den Seitenanfang mit den Tasten alt+a.

Der Klick auf das Bayerische Staatswappen öffnet ein neues Browserfenster und Sie gelangen zum Auftritt der Bayerischen Staatskanzlei.
Grafik mit Quadraten
|
Startseite
|
Inhaltsverzeichnis
|
Impressum
|
Suche
|
Aufgaben
|
Bürgerservice
|
Wir über uns
|
Mittelfranken
|
Presse
|
Suche
|
Willkommen bei der Regierung von Mittelfranken - Bereich Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz

Zurück zum Seitenanfang

Ansprechpartner:

Herr
Rainer Schmitzer
Sachgebietsleiter
-Erreichbarkeit
-E-Mail
Tel:
0981/531418



Ansprechpartnerin:
Frau
Linda-Veronika Augsten
-Erreichbarkeit
-E-Mail
Tel:
0981/531343

EU-Richtlinie über Industrieemissionen (IE-RL) - Überwachungsprogramm der Regierung von Mittelfranken für den Bereich Immissionsschutz, Stand: 31.08.2018

Gemäß § 52a BImSchG soll das Überwachungsprogramm eine planmäßige und nachvollziehbare Überwachung der Anlagen im Zuständigkeitsbereich der Regierung von Mittelfranken sicherstellen. Das Überwachungsprogramm der Regierung von Mittelfranken ist hier einsehbar und umfasst alle im Zuständigkeitsbereich der Regierung liegenden Anlagen nach der Industrieemissions-Richtlinie (IE-RL, im Anhang der 4. BImSchV, Spalte d mit „E“ gekennzeichnet) einschließlich der wasserwirtschaftlich zugeordneten Überwachung von Einleitungen nach der Industriekläranlagen- Zulassungs- und Überwachungsverordnung (IZÜV). Das Überwachungsprogramm wurde aus dem Überwachungsplan der Regierung von Mittelfranken entwickelt. Dieser Überwachungsplan ist im Internet unter http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt8/abt84010_EU-Rili_Industrieemissionen.htm  einsehbar.

1. Zuständigkeit und Geltungsbereich

Die Regierung von Mittelfranken ist nach Art. 4 Abs. 1 BayImSchG Überwachungsbehörde für

im Regierungsbezirk Mittelfranken.

2. Bewertungsschema für die routinemäßige Überwachung

§ 52a BImSchG sieht für E-Anlagen eine risikobasierte Anlagenüberwachung vor. Die Basis hierfür bildet Artikel 23 der IE-RL. Der Zeitraum zwischen zwei Vor-Ort-Besichtigungen richtet sich nach einer systematischen Beurteilung der mit der Anlage verbundenen Umweltrisiken und darf ein Jahr bei Anlagen der höchsten Risikostufe und drei Jahre bei Anlagen der niedrigsten Risikostufe nicht überschreiten. Die Ermittlung der mit der Anlage verbundenen Umweltrisiken erfolgt durch ein Bewertungsschema, das für jede Anlage im Geltungsbereich des Überwachungsprogrammes herangezogen wird.

Das Bewertungsschema ist unterteilt in die Blöcke A, B und C. Zuerst werden im Block A die Anlagenkriterien anhand formaler Kriterien bewertet, die analog auch auf die vom Geltungsbereich der 13./17. BImSchV erfassten Anlagen anzuwenden sind. Insgesamt können danach 34 Punkte vergeben werden. Ab 18 Punkten wird die Anlage als Zwischenergebnis einem 1-jährigen Turnus zugeordnet und unter 18 Punkten einem 3-jährigen Turnus. Anschließend wird im Block B durch die Betreiberkriterien das in A ermittelte Zwischenergebnis angepasst. So kann beispielsweise bei Betrieben die Teilnahme an EMAS dazu führen, dass die Anlage im Endergebnis (C) im 2-jährigen Turnus (Risikostufe 2) zu überwachen ist.

Wird bei einer routinemäßigen Überwachung festgestellt, dass der Betreiber einer Anlage in schwerwiegender Weise gegen die Genehmigung verstößt, ist innerhalb von 6 Monaten nach der Feststellung des Verstoßes eine zusätzliche Vor-Ort-Besichtigung (nicht routinemäßige Überwachung) durchzuführen. 

3. Nicht routinemäßige Überwachung

Eine nicht routinemäßige Überwachung ist entsprechend der jeweiligen Situation durchzuführen.

Insbesondere in folgenden Fällen kann eine „nicht routinemäßige“ Überwachung erforderlich sein:

Hierbei kommen im Wesentlichen folgende Maßnahmen in Frage:

4. Bestimmungen über die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Überwachungsbehörden

Die Regierung von Mittelfranken legt das Datum der Vor-Ort-Besichtigung entsprechend den Vorgaben des Überwachungsprogramms fest und lädt hierzu alle betroffenen Fachstellen ein. Die Vor-Ort-Besichtigung durch die zuständigen Wasserwirtschaftsämter zur Überwachung der Einleitung nach IZÜV kann gleichzeitig oder möglichst zeitnah zu der Überwachung nach §§ 52 und 52a BImSchG durchgeführt werden.

5. Überwachungsbericht

Für jede routinemäßige und nicht routinemäßige Überwachung entsprechend § 52a Absatz 3 bis 5 BImSchG ist ein Überwachungsbericht zu erstellen. Der Überwachungsbericht ist dem Betreiber innerhalb von zwei Monaten nach der Vor-Ort-Besichtigung durch die Überwachungsbehörde zu übermitteln.

6. Geltungsdauer

Dieses Überwachungsprogramm gilt zeitlich unbegrenzt. Insbesondere folgende Fälle können zur Überarbeitung des Überwachungsprogrammes führen:

7. Veröffentlichung

Hier finden Sie das Überwachungsprogramm der E- Anlagen im Zuständigkeitsbereich der Regierung von Mittelfranken. Das Überwachungsprogramm wird regelmäßig aktualisiert. Bei jeder Überwachung dieser Anlagen ist ein Überwachungsbericht anzufertigen. Dieser wird spätestens 4 Monate nach dem Überwachungstermin hier eingestellt.

Überwachungsprogramm der Regierung von Mittelfranken

Überwachungsberichte der Regierung von Mittelfranken (PDF-Dokumente)

Bewertungsschema

Formblatt Überwachungsbericht

Andere Themen in unserem Angebot

Zuletzt geändert am 26.10.2018.

Fränkischer Wappenschild, durch einen Klick gelangen Sie zurück zum Seitenanfang | Seitenanfang | Suche | Impressum und Datenschutzerklärung | Kontakt | © Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach