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Naturschutzgebiet 38 - Großlellenfelder Moor, Landkreis Ansbach


Naturschutzgebiet  in Mittelfranken

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Größe: 10,85 ha

Lage: 1 km westlich Großlellenfeld

Umgeben von den Kiefernforsten der "Heide" liegt das Großlellenfelder Moor etwa einen Kilometer westlich des gleichnamigen Dorfes. Es hat sich in einer flachen, staunassen, tonigen Talsenke entwickelt.
Brachgefallene Streuwiesen, Zwischenmoor- und Sumpfwaldbereiche gehen ineinander über. Aus dem Niedermoor ragen die hoch wachsenden Bulte der Torfmoose mit seltenen Pflanzen wie Fadensegge, Sumpfblutauge und Moosbeere. Die zahlreichen Moortümpel werden von Grasfröschen zum Laichen aufgesucht. Mit etwas Glück kann man die Fraßspuren des Bibers oder den Schwarzspecht bei seiner Ameisensuche beobachten. Auf den trockenen Moorrändern wachsen lichte, flechtenreiche Kiefernforste mit Besenheide und Preiselbeere.
Bis ins letzte Jahrhundert wurde das Moor durch Stichgräben entwässert, um die Streumahd, den Waldbau und die Teichwirtschaft zu erleichtern. Die oberhalb gelegenen Fischweiher sorgten für erheblichen Nährstoffeintrag. Gehölze und konkurrenzstarke Gräser verdrängten dadurch viele Moorpflanzen. Mit der Ausweisung als Naturschutzgebiet im Jahre 1987 und durch intensive Schutz- und Pflegemaßnahmen gelang es den Wasser- und Nährstoffhaushalt des Moors zu stabilisieren und die Lebensbedingungen der Moorvegetation zu verbessern. Die Dorfbewohner schnitten Kiefern heraus und halfen so mit, dieses wertvolle Moor zu erhalten.

Jahreszeitlich besonders schöner Aspekt: eigentümliche, bizarre Moorlandschaft im Winter.

Erreichbarkeit ÖPNV: Täglich, außer sonntags, mit dem Regionalbus 739 von Ansbach oder mit der Buslinie 829 von Gunzenhausen nach Großlellenfeld.

Links zu den Naturschutzgebieten in Mittelfranken

Zuletzt geändert am 23.11.2011.

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