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Naturschutzgebiet 35 - Nasswiesen Lierenfeld, Landkreis Ansbach


Naturschutzgebiet  in Mittelfranken

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Größe: 6,65 ha

Lage: ca. 1 km östlich Fürnheim

Südlich von Reichenbach liegt umschlossen vom Öttinger Forst in einem schmalen Nebentälchen des Forstgrabens das Naturschutzgebiet Nasswiesen Lierenfeld.
Es dominieren artenreiche Großseggenriede, die flächig in Schilfröhricht und erlenreiche Feuchtwälder übergehen. Schlanksegge und Sumpfreitgras prägen die teilweise gemähten Großseggenbestände beidseits des langsam fließenden Bachs. Eingestreut kommt Flachmoorvegetation mit Sumpf-Läusekraut, Davallsegge und Sumpf-Herzblatt vor. Auf dem trockenen Talrand wächst kleinflächig bodensaurer Magerrasen mit Borstgras, Flügelginster, Pracht- und Heidenelke.
Der Talgrund war in der Zeit der Bauernkriege im 16. Jahrhundert ein großer Weiher, der zum Betrieb einer Mühle diente. Nachdem diese geschleift worden war, blieben die Weiherdämme aber erhalten. Der nasse, ehemalige Teichgrund wurde bis ins 20. Jahrhundert als Streuwiese genutzt.
Das 7 ha große Schutzgebiet ist durch seine abgeschiedene Lage und die regelmäßige Pflege ein idealer Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere der Feuchtgebiete. Der seltene Mädesüß-Perlmutterfalter und der Kleine Schillerfalter, deren Raupen Mädesüß- bzw. Weidenblätter fressen, können beobachtet werden. Hier leben auch die Sumpfspitzmaus und die Zweigestreifte Quelljungfer, die beide naturnahe und saubere Bäche brauchen.

Jahreszeitlich besonders schöner Aspekt: Beobachtung von Tagfaltern und Libellen im Sommer.

Erreichbarkeit ÖPNV: Von Montag bis Freitag vom Bahnhof Gunzenhausen mit den Buslinen 829 und 825 über Wassertrüdingen bis zur Haltestelle Schmalzmühle. Oder mit den Linien 805 und 825 über Dinkelsbühl zur gleichen Haltestelle. Von hier 15 Min. Fußweg. Am Wochenende kein Busverkehr.

Links zu den Naturschutzgebieten in Mittelfranken

Zuletzt geändert am 23.11.2011.

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