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Naturschutzgebiet 28 - Großer und Kleiner Lindleinsee, Landkreis Ansbach


Naturschutzgebiet  in Mittelfranken

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Größe: 28 ha

Lage: 2 km nordöstlich von Rothenburg ob der Tauber, 0,5 km westlich von Schweinsdorf

In der flachen Talmulde des Schweinsbachs, etwa 2 km nordöstlich von Rothenburg ob der Tauber, liegen der Große und der Kleine Lindleinsee auf einer Fläche von 28 ha. Sie werden extensiv teichwirtschaftlich genutzt.
Im 14. Jahrhundert waren die beiden Seen Teil einer vorgeschobenen Verteidigungslinie aus Gewässern und Gräben um die Freie Reichsstadt Rothenburg. Sie sollte ein Hindernis für Reiter und schweres Kriegsgerät sein.
An den flachen Teichufern wächst ein breiter Schilfgürtel, der mit Rohrglanzgras, Hochstauden und Großseggen durchsetzt ist. Im Kleinen Lindleinsee schließt sich daran Schwimmblattvegetation mit Pfeilkraut und Wasser-Hahnenfuß an. Streu- und Feuchtwiesen, Feuchtgebüsche, Pappelreihen und uralte Kopfweiden säumen die Gräben und die Seen.
Zahlreiche Vögel rasten und brüten im Schutzgebiet, das einen ungestörten Lebensraum in der intensiv genutzten Ackerflur bietet. Mitten im Röhricht leben Drossel-, Sumpf- und Teichrohrsänger.
Bodenbrüter, wie Rohrammer, Feld- und Rohrschwirl, siedeln hier. Ab März kann man den akrobatischen Balzflug der Rohrweihe beobachten oder ihren Ruf in der Nähe des Brutplatzes hören. Sogar stark bedrohte Vögel wie die Rohrdommel, der Schwarzhalstaucher und der Rotschenkel wurden hier gesichtet. Grasfrösche nutzen die Seen zum Laichen. Die seltene, aus dem Mittelmeerraum eingewanderte Frühe Heidelibelle kann von Mai bis Oktober am Wasser beobachtet werden.

Jahreszeitlich besonders schöner Aspekt: Vogelbeobachtungen vor allem während des Vogelzugs im Herbst und Frühjahr.

Erreichbarkeit ÖPNV: Täglich mit den Regionalbahnen R8 und R82 von Ansbach über Steinach b. Rothenburg zum Bahnhof Schweinsdorf, von dort 10 Min. Fußweg.

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Zuletzt geändert am 23.11.2011.

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