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Willkommen bei der Regierung von Mittelfranken - Bereich Sicherheit, Kommunales, Soziales

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Ansprechpartnerin:

Frau
Nadine Kallert
-Erreichbarkeit
-E-Mail
Tel:
0981/531760

Soziales – Staatliche Förderung von pro-aktiven Beratungsstellen (Interventionsstellen) für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen

Die Anfang März 2014 vorgelegte Studie der Europäischen Grundrechteagentur bestätigte, dass häusliche Gewalt gegen Frauen leider immer noch ein häufig verbreitetes Phänomen ist. Die bereits existierenden Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt setzen jeweils voraus, dass die Opfer von sich aus aktiv werden und sich an Frauenhäuser und Notrufstellen wenden (sog. „Komm-Struktur“). Häufig fehlen den Opfern jedoch der Mut und die Kraft, von sich aus tätig zu werden.

Um diese Frauen zu erreichen, hat das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) ein neues Förderprogramm zur Etablierung eines bedarfsgerechten Netzes von pro-aktiven Beratungsstellen (Interventionsstellen) angelegt. Dies Interventionsstellen werden von der Polizei über gewaltbetroffene Frauen informiert, sofern diese hierzu ihr Einverständnis erteilt haben, und setzen sich dann mit diesen Frauen in Verbindung (sog. „Geh-Struktur“).

Der Beratungsauftrag der Interventionsstelle ist fachlich und zeitlich begrenzt. Nach der ersten telefonischen Kontaktaufnahme leistet die Interventionsstelle – unter Berücksichtigung der individuellen Situation der Frau – in der Regel bis zu drei persönliche Folgeberatungen. Danach soll eine Vermittlung an das bestehende ambulante Beratungsangebot (z.B. Notrufe, ambulante Beratungsstellen der Frauenhäuser) erfolgen.

Die Regierung von Mittelfranken ist für den Vollzug des Förderprogramms bayernweit zuständig.

Art der Förderung

Die staatliche Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung als Anteilsfinanzierung mit Höchstgrenze gewährt. Förderfähig sind die Personalkosten einer Fachkraft sowie die mit dem Betrieb der Interventionsstelle entstehenden Sachkosten.

Die förderfähigen Wochenstunden können seitens des StMAS anhand der regionalen Gegebenheiten (insbesondere Anzahl der Einwohnerinnen zwischen 18 und 80 Jahren im Einzugsbereich sowie Fläche des Einzugsbereiches) im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel begrenzt werden.

Berechtigte

Zuwendungsempfänger sind die Träger von staatlich geförderten Frauenhäusern und/oder staatlich geförderten Notrufen, die Mitglieder eines Spitzenverbandes der freien Wohlfahrtspflege sind.

Verfahren

Der Antrag auf Förderung der Personal- und Sachkosten der Interventionsstelle ist schriftlich bis spätestens 01.12. des Vorjahres bei der Regierung von Mittelfranken zu stellen.

Das Verfahren ist kostenfrei.

Rechtsgrundlage

Förderausschreibung des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration vom 01.04.2015; Az: III5/6865-1/93/21, i.d.F. vom 28.11.2016 - Staatliche Förderung von pro-aktiven Beratungsstellen (Interventionsstellen) für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen.

Downloads – Formulare

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Zuletzt geändert am 23.11.2018.

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