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Willkommen bei der Regierung von Mittelfranken - Bereich Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz

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Ansprechpartner:

Herr
Ulrich Schmidt
-Erreichbarkeit
-E-Mail
Tel:
0981/531696

Wasserversorgung

Grundwasserneubildung in Franken und im Alpenraum

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Es muss deshalb besonders geschützt und sparsam verwendet werden. Dieser allgemeine Grundsatz hat in Mittelfranken eine ganz besondere Bedeutung, da der Regierungsbezirk auf Grund der klimatischen, geologischen und bodenkundlichen Verhältnisse zu den wasserarmen Gebieten mit geringer Grundwasserneubildung und wenig ergiebigen Grundwasservorkommen gehört. So beträgt beispielsweise der Niederschlag in Franken durchschnittlich nur 650 mm im Jahr, während im Alpenraum mit 2000 mm gerechnet werden kann.

Da die nutzbaren regionalen Erschließungspotenziale weitgehend erschlossen sind und zur Bedarfsdeckung nicht ausreichen, kann die Wasserversorgung in Mittelfranken nur durch die Beileitung von Trinkwasser aus anderen Bereichen sichergestellt werden. Deshalb sind bereits frühzeitig Fern- und Gruppenversorgungsunternehmen entstanden, die zum einen die überregionale Beileitung z.B. aus dem Lechmündungsgebiet und zum anderen die innerregionale Verteilung zu den örtlichen Versorgungsunternehmen oder zu den Endverbrauchern sicherstellen. Die Versorgungsgebiete der Fernwasserversorgungsunternehmen liegen zum einen im Bereich des städtischen Ballungsraumes um Nürnberg und zum anderen im westmittelfränkischen Gipskeupergebiet mit seinem für die Trinkwassergewinnung nicht geeigneten Grundwasser. Neben den Fernwasserversorgungsunternehmen gibt es rund 250 örtliche Versorger mit einer sehr gemischten Struktur. Die Spannweite reicht hier von städtischen Werken mit einer jährlichen Wasserabgabe von mehreren Millionen Kubikmetern bis hin zu kleinen Wasserverbänden mit nur wenigen Tausend Kubikmetern Jahresabgabe.

Die Wasserversorgungsbilanz Mittelfranken 2016 finden Sie hier (PDF-Datei, 46 MB).

Der Anschlussgrad der Bevölkerung an zentrale Wasserversorgungsanlagen liegt in Mittelfranken mit mehr als 99 % etwas über dem Durchschnitt der bayerischen Regierungsbezirke. Innerhalb des Regierungsbezirks ist der Anschlussgrad in den städtischen Bereichen deutlich höher als in den ländlichen Bereichen insb. der Landkreise Ansbach und Neustadt a.d.Aisch - Bad Windsheim:

Anschlussgrad der bayerischen Regierungsbezirke (Link öffnet neues Browserfenster)

Anschlussgrad der mittelfränkischen Städte und Landkreise (Link öffnet neues Browserfenster)

Das Trinkwasser stammt in Mittelfranken fast ausschließlich aus Grund- und Quellwasser. Vor allem durch die landwirtschaftliche Bodennutzung ist das Grundwasser oft mit Schadstoffen belastet. Aber auch von undichten Kanälen, von Altlasten und ehemaligen Deponien und vom Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gehen Gefährdungen für das Grundwasser aus. Deshalb sind ganz besonders in Gebieten in denen das Grundwasser zur Gewinnung von Trinkwasser genutzt wird Vorkehrungen zum bestmöglichen Schutz des Grundwassers erforderlich. Hierzu werden Wasserschutzgebiete ausgewiesen die die Schutzfunktionen der Grundwasserüberdeckung - insbesondere des Bodens - sichern, vermeidbare Gefährdungspotenziale ausschließen und wo das nicht möglich ist, technische Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln zum Schutz des Grundwassers vorschreiben. In Mittelfranken gibt es rund 300 Wasserschutzgebiete. Die Fläche dieser Wasserschutzgebiete summiert sich auf etwa 400 Quadratkilometer (Summe der Flächenanteile in Mittelfranken). Da früher die Wasserschutzgebiete auf Grund der damaligen Kenntnis der Gefahrenpotentiale und der Wassereinzugsgebiete zu klein festgesetzt wurden, liegt derzeit ein Schwerpunkt der wasserwirtschaftlichen Ziele in der Vergrößerung der Schutzgebiete zur langfristigen Sicherung der verbliebenen Trinkwassergewinnungsanlagen.

Neben dem Schutz der genutzten Grundwasservorräte stellt die Errichtung und der Erhalt der versorgungstechnischen Anlagen wie Brunnen, Aufbereitungsanlagen, Hochbehälter und Verteilungsnetze für die Gemeinden und die von ihnen beauftragten Zweckverbände eine große Aufgabe dar. Da die natürlichen Gegebenheiten und die strukturellen Voraussetzungen sehr unterschiedlich sind, ergeben sich aus dieser Aufgabe auch sehr unterschiedliche Kosten bei der Versorgung der Bürger und der gewerblichen Verbraucher. Um diese Unterschiede abzumildern fördert der Freistaat Bayern die Investitionen der Gemeinden mit Zuwendungen.

Förderung von Wasserversorgungsanlagen

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Zuletzt geändert am 11.09.20185.

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