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Willkommen bei der Regierung von Mittelfranken - Bereich Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz

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Ansprechpartner:

Herr
Harald Tremel
-Erreichbarkeit
-E-Mail
Tel:
0981/531272

Gewässer in Mittelfranken

Der Regierungsbezirk Mittelfranken umfasst die Region 7 "Industrieregion Mittelfranken" mit dem zweitgrößten bayerischen Verdichtungsraum im Bereich der Städte Nürnberg. Erlangen, Fürth und Schwabach und die ländlich geprägte, strukturschwache Region 8 "Westmittelfranken". Die beiden Regionen sind deckungsgleich mit den Amtsbezirken der Wasserwirtschaftsämter Nürnberg (Region 7) und Ansbach (Region 8):

Wasserwirtschaftsamt Nürnberg:

Stadt Nürnberg
Stadt Erlangen
Stadt Fürth
Stadt Schwabach
Landkreis Erlangen-Höchstadt
Landkreis Fürth
Landkreis Nürnberger Land
Landkreis Roth

Wasserwirtschaftsamt Ansbach :

Stadt Ansbach
Landkreis Ansbach
Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Naturräumlich umfasst Mittelfranken im Zentrum das mittelfränkische Becken, im Süden und Osten den fränkischen Jura, im Westen die Frankenhöhe und im Norden den Steigerwald. Hydrogeologisch ist Mittelfranken im wesentlichen dem Gipskeuper, dem Sandsteinkeuper und dem fränkischen Jura und somit den Kluft- und Karstgrundwasserleitern zuzuordnen. Es überwiegen sandig-lehmige bis lehmig-tonige Böden mit vielfach geringer Wasserspeicher-fähigkeit.

Geologische Übersichtskarte

Der Regierungsbezirk Mittelfranken liegt im Ursprungsgebiet vieler kleinerer und mittlerer Gewässer. Relativ gering ist dagegen der Anteil der größeren Fließgewässer am Gewässernetz Mittelfrankens. Quer durch Mittelfranken verläuft die europäische Hauptwasserscheide, die das Einzugsgebiet des Mains und damit der Nordsee vom Einzugsgebiet der Donau und damit des Schwarzen Meeres trennt.

Der Regierungsbezirk ist gekennzeichnet durch geringe Jahresniederschläge von 600 bis 800 mm. In Verbindung mit der geringen Speicherfähigkeit des Untergrundes ergeben sich daraus sehr geringe Niedrigwasserabflüsse in den Gewässern und wenig ergiebige Grundwasservorkommen. Um diesen wasserwirtschaftlichen Standortnachteil Mittelfrankens und ganz Nordbayerns wenigstens teilweise auszugleichen wurde die "Überleitung von Altmühl- und Donauwasser in das Regnitz-Main-Gebiet" seit Anfang der 70er Jahre auf den Weg gebracht und umgesetzt. Zu diesem Thema bietet das Wasserwirtschaftsamt Ansbach ein Faltblatt zum Download an.

Für den Ausbau und den Unterhalt der Gewässer sieht das Bayer. Wassergesetz (BayWG) drei unterschiedliche Gewässerarten (Ordnungen) vor:
Zuständig sind für die

Flüsse mit einer Gesamtlänge von 330 km sind als Gewässer erster Ordnung eingestuft. An diesen Gewässern trägt der Freistaat Bayern die Unterhaltungs- und Ausbaupflicht. Wahrgenommen werden diese Aufgaben von den Wasserwirtschaftsämtern Ansbach und Nürnberg. Eine Ausnahme stellt der Main-Donau-Kanal dar, der als Bundeswasserstraße von der Wasserstraßenverwaltung des Bundes betreut wird.

Großer Brombachsee

Gewässer erster Ordnung in Mittelfranken :

  • Aisch
  • Altmühl
  • Pegnitz
  • Rednitz
  • Regnitz
  • Wörnitz
  • Gewässer des Überleitungssystems
    (Brombach, Schwäbische Rezat, Kleine Roth,
    Altmühlsee, Brombachsee, Rothsee)
  • Main-Donau-Kanal (Bundeswasserstraße)
  • Karlsgraben

Rund 750 km der Gewässer Mittelfrankens sind Gewässer zweiter Ordnung. Hier obliegen Unterhaltung und Ausbau ebenfalls dem Freistaat Bayern. Die Aufgaben werden von den Wasserwirtschaftsämtern Ansbach und Nürnberg wahrgenommen.

Den Großteil des Gewässernetzes bilden mit rund 7000 km Länge die kleineren Bachläufe, die Gewässer dritter Ordnung. Unterhaltung und Ausbau sind Aufgabe der Gemeinden. Teilweise haben sich die Gemeinden zur Wahrnehmung dieser Aufgaben zu Gewässerzweckverbänden zusammengeschlossen. Fachlich werden die Gemeinden und die Gewässerzweckverbände von den Gewässernachbarschaften betreut.

Übersichtskarte Mittelfranken


Detailkarten :


Städteachse (N FÜ ER SC);


Landkreis Erlangen - Höchstadt;


Landkreis Nürnberger Land;


Landkreis Roth;


Landkreis Fürth;


Stadt und Landkreis Ansbach;


Landkreis Neustadt a.d.A.-Bad Windsheim;

Landkreis Weißenburg - Gunzenhausen;

Der Freistaat Bayern unterstützt die Gemeinden beim Ausbau und bei der Unterhaltung der Gewässer durch Zuwendungen. Folgende Aufgaben werden gefördert :

  1. Hochwasserschutz bebauter Gebiete
  2. Naturnahe Entwicklung und Gestaltung von Gewässern und Auen
  3. Gewässerpflege und Gewässerunterhaltung
  4. Beseitigung von Hochwasserschäden
  5. Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushaltes
    (z.B. Wiederherstellung von Retentionsraum)

Die Höhe der finanziellen Förderung durch den Freistaat Bayern ist je nach Art der Maßnahmen unterschiedlich. Die Einzelheiten können der Richtlinie für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2013) entnommen werden. Im folgenden ist das Volumen der Förderung für die zurückliegenden 12 Jahre dargestellt.

Bedeutende Maßnahmen in den letzten Jahren sind z. B. Sanierungsmaßnahmen am Dechsendorfer Weiher (Stadt Erlangen) und am Scheerweiher (Stadt Ansbach) sowie Hochwasserschutzanlagen in Burghaslach, Scheinfeld, Gutenstetten, Wassertrüdingen und Immeldorf. Renaturierungen im Sinne eines vorbeugenden Hochwasserschutzes wurden z. B. an der Rezat bei Wassermungenau, am Aisch-Flutkanal bei Bad Windsheim und an der Schwarzach bei Günzenhofen durchgeführt. An verschiedenen ehemaligen oder bestehenden Triebwerksanlagen wurde die Durchgängigkeit von Fließgewässern für Fische und andere aquatische Lebewesen wieder hergestellt.

Förderung der Gewässer III.Ordnung

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Zuletzt geändert am 11.09.2018.

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