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Willkommen bei der Regierung von Mittelfranken - Pressestelle

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Ansprechpartner:

Herr
Klaus Speckner
Stv. Pressesprecher
- Erreichbarkeit
- E-Mail
Tel:
0981/531204

Regierung von Mittelfranken weist neues Naturschutzgebiet „Pegnitztal Ost“ in der Stadt Nürnberg mit Wirkung zum 18.12.2018 aus

(Pressemitteilung vom 17.12.2018)

Natur für alle, mitten in der Stadt – das bietet das östliche Pegnitztal in Nürnberg. So soll es auch bleiben. Eine entsprechende Schutzgebietsverordnung vom 30.11.2018 wird in der aktuellen Ausgabe des Amtsblatts der Regierung von Mittelfranken vom 17.12.2018 veröffentlicht. Insgesamt 221 Hektar Fläche umfasst dieses neue Naturschutzgebiet in Mittelfranken, welches wegen seines Wechsels zwischen Ufergehölzen, Auenwäldern und Nasswiesen sowie Eichenwäldern, Hecken, mageren Flachland-Mähwiesen und Sandmagerrasen durch seine vielen unterschiedlichen Landschaftstypen attraktiv und gleichzeitig wertvoll ist.

Durch die Ausweisung als Naturschutzgebiet soll das östliche Pegnitztal seinen wichtigen Beitrag zum Arten- und Biotopschutzprogramm der Stadt Nürnberg und des Freistaats Bayern auch zukünftig leisten können. Hier finden sich beispielsweise überregional bis landesweit bedeutsame Sandlebensräume. Durch unterschiedliche Nutzungsformen wie Mahd und Schafbeweidung ist mitten in einer Großstadt ein wertvolles Biotopmosaik entstanden. Die Schutzgebietsverordnung der Regierung von Mittelfranken hat zum Ziel, den naturnahen Abschnitt des Pegnitztals in Nürnberg mit seinen Sandmagerrasen, Extensivgrünland, Au- und sonstigen Wäldern zu sichern sowie die Vielfalt an Standorten und Lebensgemeinschaften zu bewahren und zu vermehren. Auch die durch die extensive Nutzung geprägten Lebensräume für zahlreiche gefährdete Pflanzen- und Tierarten wie beispielsweise die Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii) oder der Eremit (Osmoderma eremita) sollen erhalten bleiben.

Die Schutzgebietsverordnung vollzieht dabei den Spagat zwischen der naturschutzfachlich erforderlichen Steuerung und Lenkung des Besucherverkehrs und den Bedürfnissen nach Naherholung in Nürnberg. Im Rahmen des Inschutznahmeverfahrens wurde hierfür eine die verschiedenen Interessen ausgleichende Regelung gefunden. Die Verordnung formuliert notwendige Schutzmaßnahmen für die genannten Arten und Lebensräume und berücksichtigt in angemessenem Umfang die Interessen der Naherholungssuchenden. Hierdurch bleiben zu jeder Jahreszeit kleine und große Rundwege möglich. In einem ausführlichen Dialogverfahren der Stadt Nürnberg wurde mit den Bürgerinnen und Bürgern ein ausdifferenziertes Wege- und Zonenkonzept für das östliche Pegnitztal mit einem Wegenetz von insgesamt 19,3 Kilometern Länge erarbeitet. Während der Aufwuchszeit von Anfang März bis Ende September dürfen die Offenlandbereiche der Mähwiesen (Wiesenzone) nicht betreten werden und Hunde dürfen dort nicht frei laufen. Das gleiche gilt für die Weideflächen (Weidezone) während der Brutzeit von Anfang April bis Ende Juni oder wenn außerhalb dieser Zeit Schafe weiden. Den Rest des Jahres sind diese Flächen frei begehbar.

Dem Wunsch der vielen Hundebesitzer folgend wurden zwei Hundeauslaufzonen von jeweils rund 1,1 Hektar festgelegt, in denen ihre Hunde ganzjährig ungehindert frei laufen und spielen können. Das Fahrradfahren bleibt, ähnlich wie schon im bisher bestehenden Landschaftsschutzgebiet geregelt, auf den hierfür festgelegten Wegen erlaubt. Vollständig untersagt wird Motorrad zu fahren, zu reiten, zu zelten oder zu lagern, Lärm zu verursachen sowie Feuer zu entfachen.

Die Verordnung über das Naturschutzgebiet „Pegnitztal Ost“ ist ab dem 18.12.2018 gültig und unter http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/serv/download/downabt1/Rabl/Rabl.htm abrufbar.




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Zuletzt geändert am 17.12.2018.

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