Mit den nachfolgenden Links gelangen Sie direkt zu den Menüpunkten Suche, Hauptnavigation oder zum Inhaltsbereich der jeweiligen Seite.

Die Suche erreichen Sie auch durch das Tastaturkürzel alt+i, die Hauptnavigation mit den Tasten alt+h, den Inhaltsbereich mit den Tasten alt+t sowie den Seitenanfang mit den Tasten alt+a.

Der Klick auf das Bayerische Staatswappen öffnet ein neues Browserfenster und Sie gelangen zum Auftritt der Bayerischen Staatskanzlei.
Grafik mit Quadraten
|
Startseite
|
Inhaltsverzeichnis
|
Impressum
|
Suche
|
Aufgaben
|
Bürgerservice
|
Wir über uns
|
Mittelfranken
|
Presse
|
Suche
|
Willkommen bei der Regierung von Mittelfranken - Mittelfranken

Zurück zum Seitenanfang

Bild des Eingangsbereichs der Regeierung

Ansprechpartner:

Herr
Peter Krämer
-Erreichbarkeit
-E-Mail
Tel:
0981/531245
Zimmer 245

Mittelfranken - Geschichte und Kultur

Frühgeschichtliche Spuren zeugen von keltischen Wehranlagen und der Herrschaft der Römer am rätischen Limes, der das Land an oberer Altmühl und Wörnitz von Ost nach West durchzog. Im 9. Jahrhundert wurde das heutige Mittelfranken geschlossenes fränkisches Siedlungsgebiet. Die Christianisierung und die Errichtung der ersten Klöster und Kirchen im 7. und 8. Jahrhundert ist vor allem mit den Namen Kilian, Bonifatius und Willibald verbunden.

Im frühen Mittelalter war Franken Königsland und Kernland des Reichs. Seit dem 11. Jahrhundert erstarkten jedoch die territorialen Bestrebungen und am Ende des Mittelalters zeigt sich Mittelfranken als buntes Bild verschiedenster geistlicher und weltlicher Herrschaftsbereiche. Flächenmäßig den größten Anteil hatte das Fürstentum Ansbach, andere Gebiete gehörten zum Fürstentum Bayreuth, zu den Hochstiften Würzburg, Eichstätt und Bamberg, zum Deutschen Orden und zu zahlreichen anderen kleineren Territorialherren. Eine wichtige Rolle spielten die freien Reichsstädte Nürnberg, Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl, Weißenburg und Windsheim, die im 14. und 16. Jahrhundert ihre wirtschaftliche und kulturelle Blüte erlebten. Die Namen bedeutender Künstler dieser Zeit wie AIbrecht Dürer, Michael Wohlgemut, Veit Stoß, Peter Vischer und Tilman Riemenschneider sind weit über Deutschland hinaus bekannt.

Zu den territorialen Gegensätzen kamen nach der Reformation noch die konfessionellen. In den Reichsstädten und Fürstentümern konnte sich die neue protestantische Lehre rasch durchsetzen. Während nach dem 30jährigen Krieg die Entwicklung in den Reichsstädten stagnierte, erlebten die übrigen Gebiete einen Aufschwung, teilweise auch begünstigt durch die Ansiedlung von Hugenotten und anderen Emigranten. Es entstanden zahlreiche Residenz- und Adelsschlösser, wie etwa die Markgrafenresidenz in Ansbach oder das Deutschordenschloß in Ellingen.

Die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert bedeutete für Mittelfranken einen tiefen Einschnitt. Territorien und Reichsstädte wurden Teil des Königreichs Bayern und verloren mit ihrer Selbständigkeit verschiedentlich zunächst auch an Bedeutung. Neue Entwicklungen brachte jedoch die Industrialisierung, vor allem im verkehrsgünstig gelegenen Nürnberger Raum.

Als unter König Ludwig I. das Land grundlegend neu eingeteilt wurde, entstand 1837 der Regierungsbezirk Mittelfranken im wesentlichen in seiner jetzigen Gestalt. Lediglich die Gebietsreform des Jahres 1972 veränderte die Grenzen in einigen Gebieten.

Der kulturelle Reichtum Mittelfrankens ist auch heute noch lebendig. Er zeigt sich in bedeutenden Museen (z. B. Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg) ebenso wie bei historischen Festspielen oder in der jährlichen Veranstaltungsreihe „Fränkischer Sommer“. Musik, Theater, Literatur und bildende Kunst haben ihren festen Platz im kulturellen Leben der Gegenwart und wirken auch über Mittelfranken hinaus. Dies gilt in der Musik etwa für den Windsbacher Knabenchor, die Internationale Orgelwoche Nürnberg oder die in zweijährigem Turnus stattfindende Bachwoche Ansbach. Bemerkenswert sind die vielen bürgerschaftlichen Initiativen bei der Förderung von Kunst und Kultur und die starke kommunale Beteiligung.

Zuletzt geändert am 13.01.2016.

Fränkischer Wappenschild, durch einen Klick gelangen Sie zurück zum Seitenanfang | Seitenanfang | Suche | Impressum und Datenschutzerklärung | Kontakt | © Regierung von Mittelfranken, Promenade 27, 91522 Ansbach