Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft. Er beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Die Bayerische Staatsregierung und die Bayerische Wirtschaft erklären im Umweltpakt ihre nachdrückliche Überzeugung, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen.
Zur kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes setzt der Umweltpakt auf maßgeschneiderte und effiziente Strategien, aufbauend auf der Initiativkraft und den Erfahrungen der Unternehmen.
Im Vordergrund steht dabei die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen und nicht deren Reparatur. Der Umweltpakt ist gleichzeitig Impulsgeber für neue Wege, Methoden und Themenfelder, mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns. Dies spiegelt sich in der Schwerpunktsetzung des neuen Umweltpakts mit den Bereichen Klima und Energie, nachhaltige Mobilität, Umwelttechnik und Ressourceneffizienz wider. Hierzu sind in der Vereinbarung "Nachhaltiges Wachstum mit Umwelt- und Klimaschutz", die am 18. November 2010 im Kaisersaal der Residenz München unterzeichnet wurde, zahlreiche Projekte zwischen Bayerischer Staatsregierung und Bayerischer Wirtschaft vereinbart worden. Übergeordnetes Ziel ist es, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen der heutigen und der künftigen Generationen in Bayern zu verbessern.
Vorteile einer Teilnahme am Umweltpakt für Unternehmen:
Viele mittelfränkische Unternehmen sind bereits Mitglied im Umweltpakt Bayern. Das große Interesse am Umweltpakt ist zum einen mit den Erleichterungen beim Verwaltungsvollzug und Kostensenkungen, die eine Teilnahme mit sich bringt, zu erklären.
Immer wichtiger wird aber auch, dass das Qualitätssiegel "Umweltpakt" einen wichtigen Anreiz für neue Kunden darstellt. Von einem guten Unternehmen wird heute neben hoher Qualität bei Produkten und Dienstleistungen auch ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen erwartet. Dieser Trend hält unvermindert an. Künftig wird es den Kunden immer mehr darauf ankommen, dass ein beauftragtes Unternehmen sich nach ökologischen Kriterien ausrichtet und dies auch dokumentiert. Insoweit stellt die Umweltpakt-Plakette einen Werbeträger par excellence dar.
Der "Umweltpakt regional" soll die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft vor Ort für den Umweltschutz weiter intensivieren. Der Auftakt der regionalen Initiative fand am 23. Mai 2011 in Nürnberg statt.
Der Umweltpakt zeigt die großen Potentiale des ökologischen Wirtschaftens für Bayern. Das ökologisch Sinnvolle lässt sich bestens mit dem ökonomisch Rentablen verbinden. Um die Idee im Regierungsbezirk noch stärker zu verankern, werden künftig zehn mittelfränkische Umweltpakt-Botschafter aus der Wirtschaft die Ziele des Umweltpakts von Unternehmer zu Unternehmer vermitteln. So sollen weitere Partner, insbesondere auch kleinere und mittelständische Unternehmen, für die Initiative gewonnen werden.
Mittelfranken ist bereits heute besonders umweltfreundlich: Aktuell sind im Regierungsbezirk rund 440 Unternehmen mit knapp 60.000 Beschäftigten Mitglied im Umweltpakt Bayern.
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