Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Integration im Dialog" fand am Donnerstag, 26. Juni 2008, ein Integrationsforum der Regierung von Mittelfranken zum Thema "Integration und (Kriminal-) Prävention" statt.
In der Öffentlichkeit wird das Thema "Jugend-, Gewalt- und Ausländerkriminalität" vor allem nach besonderen Vorkommnissen (z. B. U-Bahn-Fall in München) immer wieder heftig diskutiert. Das Integrationsforum analysiert in einem ersten Teil die statistischen Daten und die Ursachen kriminellen oder abweichenden Verhaltens. In einem zweiten, praktischen Teil werden bewährte Projekte der (Kriminal-)Prävention vorgestellt. Die Veranstaltung versteht sich als Beitrag zu einer gelingenden Integration der Migrantinnen und Migranten in Deutschland und zu einem friedlichen Miteinander.
Nach einer Einführung durch Regierungspräsidenten Dr. Thomas Bauer und einem Statement von Staatsminister Joachim Herrmann spricht Dr. Johannes Luff, Bayerisches Landeskriminalamt, über "Integration und Exklusion – jugendliche Migranten zwischen statistischen Daten und gesellschaftlicher Realität".
Der praxisorientierte Teil der Veranstaltung zeigt beispielhafte Modelle der Gewaltprävention, der Steigerung des Selbstwertgefühls Jugendlicher und des Umgangs mit interkulturellen Differenzen. Hierzu werden Erich Heß, Kriminaldirektion Nürnberg, über "Kriminalprävention jugendlicher Migranten – Ansätze und Praxisbericht" und Elke Dörr, Stadtmission Nürnberg, zusammen mit drei Migranten über die Erfahrungen mit dem Projekt "Mondlandung" berichten. Dr. Karin Adam referiert über "Fremde sind wir uns selbst: Identität und interkulturelle Kompetenz", Peter Hilkes über "Individuelle Integrationsbegleitung durch Patenschaften der bayerischen Jugendarbeit".
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