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Ansprechpartner:

Herr
Thomas Müller
Sachgebietsleiter
-Erreichbarkeit
-E-Mail
Tel:
0981/531431


Anbindung Flughafen Nürnberg an die BAB A 3

Pressemitteilung vom 29.03.2006

Anbindung des Flughafens Nürnberg an die Bundesautobahn A 3 - Regierung von Mittelfranken schließt Raumordnungsverfahren ab

Die Regierung von Mittelfranken hat das Raumordnungsverfahren zur Anbindung des Flughafens Nürnberg an die Bundesautobahn A 3 mit einer positiven landesplanerischen Beurteilung für die beiden Varianten "Tunnel Ost indirekt" (Variante 1.1) und "Tunnel Ost direkt" (Variante 1.2) abgeschlossen. Der Antragsteller - das Straßenbauamt Nürnberg - muss sich jetzt entscheiden, für welche der beiden Varianten ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden soll.

Übersichtslageplan der Varianten

Variante 1.1 “Tunnel Ost indirekt”

Die Trasse beginnt mit einer zwischen der AS Tennenlohe und der AS Nürnberg Nord neu zu errichtenden Anschlussstelle an die BAB A 3. Die Trasse verläuft dann in südlicher Richtung in etwa 360 m Abstand zur Wohnbebauung von Buchenbühl. Nach ca. 1400 m Walddurchquerung wird die Trasse über eine Rampe abgesenkt und im Bereich des gesamten Flugfeldes in Tunnellage (ca. 1100 m) geführt. Südlich des Bucher Landgrabens erscheint sie wieder an der Oberfläche und ist im Bereich der Querung mit der U-Bahn-Linie bereits wieder fast auf Geländeniveau. Etwa 200 m südlich des "Flughafenkreisels" mündet die Trasse höhengleich in die Flughafenstraße ein, die dann weiter zum "Flughafenkreisel" führt. Die Gesamtlänge dieser Trasse beträgt 2700 m.

Variante 1.2 "Tunnel Ost direkt"

Der nördliche Trassenverlauf der Variante 1.2 ist von der neuen Anschlussstelle an die BAB A 3 bis zum nördlichen Rand des Flugfeldes mit der Variante 1.1 identisch. Die Querung des Flugfeldes erfolgt ebenfalls unterirdisch. Im Gegensatz zur Variante 1.1 taucht die Trasse bei dieser Variante bereits nördlich des Cargo-Center 1 innerhalb des Flughafengeländes wieder auf und wird über eine Rampe an den bereits vorhandenen "Flughafenkreisel" angebunden. Über diese Rampe erfolgt auch der Anschluss der beiden Cargo-Center. Die Gesamtlänge dieser Trasse liegt bei 2400 m. Die Tunnellänge verkürzt sich im Vergleich zur Variante 1.1 um 300 m auf 800 m.

Für und Wider

Im Raumordnungsverfahren - in dem drei Varianten geprüft wurden - zeigte sich, dass nur die beiden vorgenannten Varianten bei Einhaltung entsprechender Maßgaben den Erfordernissen der Raumordnung und Landesplanung entsprechen. So sind durch die Planung Ziele des Landesentwicklungsprogramms Bayern (LEP) und des Regionalplanes Industrieregion Mittelfranken (RP 7) in den Bereichen Natur und Landschaft, Technischer Umweltschutz, Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, hier insbesondere "Boden", und wirtschaftliche Entwicklung des Landes betroffen.

Die beiden Varianten tangieren ein faktisches Vogelschutzgebiet und verlaufen fast vollständig in dem als Bannwald ausgewiesenen "Sebalder Reichswald". Jede der beiden Varianten stellt einen Eingriff in Natur und Landschaft dar. Bei einer sorgfältigen Feintrassierung und entsprechender Ersatzaufforstung für die beanspruchten ca. drei Hektar Waldfläche lässt sich jedoch der Eingriff in Natur und Landschaft ausgleichen oder ersetzen.

In einem vom Antragsteller in Auftrag gegebenen Lärmgutachten wurde nachgewiesen, dass bei dem einzuhaltenden Abstand der Trasse von rd. 360 m zur Wohnbebauung und aufgrund der bestehenden Lärmvorbelastung (Überlagerungseffekt von Schallquellen) insgesamt am Immissionsort Buchenbühl keine subjektiv wahrnehmbare Erhöhung der Lärmbelastung durch die neu zu bauende Straße zu erwarten ist.
Zudem kann die hier geplante Direktanbindung des Flughafens Nürnberg an das bundesdeutsche Autobahnnetz wichtige Impulse zur Stärkung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes und der gesamten Metropolregion Nürnberg liefern.

Die ebenfalls geprüfte Trasse "Ostumfahrung" (Variante 1.4m) entspricht aufgrund ihres erheblich höheren Flächenverbrauchs (Länge: ca. 4000 m) und ihres wesentlich erhebliche­ren Eingriffs in Natur und Landschaft nicht den Erfordernissen der Raumordnung und Landesplanung.

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Zuletzt geändert am 02.03.2011.

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