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Weihnachts- und Neujahrsgruß von Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer

(Pressemitteilung vom 18.12.2017)

Weihnachts- und Neujahrsgruß

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

„Warum Europa?“ Diese Frage stellen sich heute manche, für die Frieden, Freiheit, Freizügigkeit, Schutz der Menschenrechte und Wohlstand in Europa inzwischen selbstverständlich geworden sind. Für einige ist die Europäische Union nur ein Bürokratiemonster, ist „Brüssel“ schuld, wenn in Zeiten rasanter Veränderungen scheinbar Bewährtes nicht zu bewahren ist, für andere kommt „unser Land zuerst!“.

Dieser Frage „Warum Europa?“ hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Sommer diesen Jahres seine Plakataktion „Darum Europa!“ entgegengesetzt und damit hervorgehoben, warum wir nicht zuletzt Europa brauchen und warum wir entschieden für ein gemeinsames Europa werben und uns für Europa starkmachen sollten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fasste Europa kürzlich wie folgt zusammen:

„Dieses Europa, die in Frieden vereinte Europäische Union, ist die Antwort auf die Verheerungen zweier Weltkriege.“

Der damalige Ministerpräsident von Luxemburg Jean-Claude Juncker hat es 2008 im Deutschen Bundestag bei einer Rede zum Volkstrauertag noch pointierter formuliert:

„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwo eindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander an Schlimmsten bewirken kann. Das Nicht-Zusammenleben-Wollen und das Nicht-Zusammenleben-Können haben im 20. Jahrhundert 80 Millionen Menschen das Leben gekostet.“

Lassen Sie uns daran arbeiten, den Frieden zwischen den Völkern zu bewahren. Europa ist unsere gemeinsame Basis, auf der wir die Vielfalt unserer Länder genießen, aber auch die Einigkeit der Europäer leben können.

Lassen Sie uns in Zeiten des wachsenden Populismus und nationalistischer Tendenzen aber auch gegen Missgunst und Unfrieden in unserer Gesellschaft kämpfen, lassen Sie uns wieder mit mehr Respekt voreinander und mit Respekt vor anderen Meinungen umgehen.

Viele betrachten mit Sorge, wie sich die Sprache und die Kommunikation in vielen Bereichen des Lebens ändert und zunehmend verroht - in der Schule, in der Politik, in den Medien und vor allem in den sozialen Netzwerken. Wir erleben Aggressivität, eine Sprache des Hasses, der Geringschätzung und Diskriminierung, persönliche Beleidigungen, bewusste Kränkungen. Wir beobachten, wie unsere Gesellschaft gespalten und Menschen emotional aufgehetzt werden. Extreme Gruppierungen und insbesondere Repräsentanten der Rechtspopulisten und Rechtsextremisten tragen zu dieser Verrohung maßgeblich bei. Die Haltung, dass auch der andere Recht haben könnte, verschwindet zunehmend.

„Dabei lebt Demokratie doch gerade von der Bereitschaft, auch anderen zuzuhören, sich selbst und die eigene Position zu überprüfen und in Respekt vor anderen Positionen nach Lösungen im Streit der Interessen zu suchen“, wie es Bundespräsident Steinmeier kürzlich in einem Interview formulierte. Daher meine ich, sind wir alle aufgerufen, sorgfältig auf unsere Sprache zu achten, bei ihrem Gebrauch Vorbilder zu sein und - wo nötig - auch einmal in aller Deutlichkeit darauf hinzuweisen, dass bestimmte Dinge und Äußerungen einfach nicht gehen.

Es ist mir zum Schluss ein großes Anliegen am Ende des Jahres 2017 den vielen Bürgerinnen und Bürgern Mittelfrankens meinen herzlichen Dank auszusprechen, die sich wieder freiwillig und ehrenamtlich, mit großem bürgerschaftlichem Engagement, in den Dienst am Nächsten gestellt haben oder auch sonst zum Wohl der Allgemeinheit tätig waren, sei es in den Kirchen, den karitativen Einrichtungen und Hilfsorganisationen, den Vereinen, Verbänden und Gewerkschaften. Nur in diesem oft selbstlosen, engen und verständnisvollen Miteinander von Bürgerinnen und Bürgern, Staat und Kommunen, kann auf Dauer unsere vielschichtige Gesellschaft friedlich bestehen. In meinen Dank einbeziehen will ich alle Ausgeschiedenen und Wiedergewählten der Bundestagswahl für ihren oftmals langjährigen Einsatz im Parlament.

Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung von Mittelfranken wünsche ich Ihnen allen ein erholsames und frohes Weihnachtsfest und ein gutes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2018.

Ansbach, im Dezember 2017

Dr. Thomas Bauer
Regierungspräsident




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Zuletzt geändert am 18.12.2017.

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