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Weisendorfer Brehm-Gruppe erhält wieder OHRIS-Zertifikate – Nachweis für wirkungsvollen Arbeitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz

(Pressemitteilung vom 09.06.2017)

Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer händigte Oliver Brehm, Geschäftsführer der Brehm-Gruppe in Weisendorf, Landkreis Erlangen-Höchstadt, OHRIS-Zertifikate aus.

Der Regierungspräsident lobte das Unternehmen für seinen Einsatz im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. „Die Brehm-Gruppe gehört in Mittelfranken zu einem Kreis von 46 Unternehmen, die mit dem Arbeitsschutzmanagementsystem OHRIS (Occupational Health- and Risk-Managementsystem) ein wirkungsvolles und innovatives Instrument zur Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Anlagensicherheit am Arbeitsplatz besitzen“, so Dr. Bauer.  

Die Brehm-Gruppe ist ein Familienunternehmen und ein führender Anbieter von Implantaten im Bereich der Medizintechnik mit Sitz im mittelfränkischen Weisendorf. Die weltweit tätige Brehm-Gruppe beschäftigt in Weisendorf ca. 170 Mitarbeiter.

Mit OHRIS Mängel entdecken und abstellen

In Deutschland hat der Arbeitsschutz ein anerkannt hohes Niveau erreicht. Dennoch ereignet sich alle 30 Sekunden ein Arbeitsunfall, der mehr als drei Tage Arbeitsunfähigkeit nach sich zieht. Dabei haben Unfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen heute häufig keine technischen Ursachen mehr, zunehmend ist „menschliches Versagen“ die Unfallursache. In der gewerblichen Wirtschaft wurden allein im ersten Halbjahr 2016 über 525.000 Arbeits- und Wegeunfälle registriert, davon 198 Arbeitsunfälle mit tödlichem Ausgang.

OHRIS ist das von der bayerischen Gewerbeaufsicht zusammen mit der Industrie entwickelte Managementsystem für Arbeitsschutz und Anlagensicherheit. Damit können systematisch mögliche Ursachen für Betriebsstörungen sowie Mängel in der Ablauforganisation und in Verfahrensanleitungen entdeckt und abgestellt werden. Systemprüfung und Zertifikat sind kostenfrei. OHRIS erfüllt nationale und internationale Richtlinien für Führungssysteme im Arbeitsschutz. Mit OHRIS findet ein Paradigmenwechsel im Arbeitsschutz statt: "Weg von der staatlichen Kontrolle, hin zu mehr Eigenverantwortung."

Vorteile für Beschäftigte und Unternehmen

Mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz bedeutet auch weniger Ausfallzeiten der Beschäftigten. Durch OHRIS wird daher nicht nur der Arbeitsschutz optimiert, sondern es können auch Kosten gesenkt werden.

Beratung

Das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Mittelfranken unterstützt durch eine kostenlose Beratung die Einführung und Anerkennung eines betriebsspezifischen Arbeitsschutzmanagementsystems. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.lgl.bayern.de Rubrik "Arbeitsschutz" oder durch die Regierung von Mittelfranken – Gewerbeaufsichtsamt, Herr Güthler, unter der Rufnummer 0911/928-2909.

Anlage: 1 Foto
(Von links nach rechts: Dieter Güthler, Dr. Thomas Bauer und Oliver Brehm;
Foto: Brehm-Gruppe)




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Zuletzt geändert am 12.06.2017.

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