(Pressemitteilung vom 17.08.2012)
Die Regierung von Mittelfranken hat für den kommenden Samstag, 18. August 2012 und Sonntag, 19. August 2012, die Luftbeobachtung wegen der vorhergesagten hohen Temperaturen und der damit verbundenen Waldbrandgefahr in Mittelfranken angeordnet. Die Regenverteilung der vergangenen Tage war nicht überall gleichmäßig hoch, um damit den Waldboden und die Vegetation ausreichend zu durchfeuchten. Durch die vorhergesagten hohen Temperaturen für dieses Wochenende wird die Vegetation außerdem von oben her schnell ausgetrocknet.
Die Bevölkerung wird daher dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.
Die Befliegung wird von ehrenamtlichen Piloten der Flugbereitschaft der Luftrettungsstaffel Mittelfranken durchgeführt. An Bord des eingesetzten Flugzeugs befinden sich neben dem Piloten je ein Luftbeobachter der Feuerwehr und der Forstbehörden, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte zur Brandstelle gelotst.
Am diesem Wochenende haben die Stützpunkte der Flugbereitschaft in Herzogenaurach und Schwabach-Büchenbach Dienst, so dass die Luftbeobachtung von dort aus durchgeführt werden wird. Beflogen wird dabei eine festgelegte Route, die von Erlangen-Dechsendorf über Schnaittach, Hersbruck und Allersberg bis nach Pleinfeld führt. Von dort wird über Abenberg, Nürnberg-Mohrenbrunn, Nürnberg-Buchenbühl, Erlangen-Tennenlohe, mit einer Schleife über Emskirchen, Wilhermsdorf, Heilsbronn und Windsbach wieder zum Ausgangspunkt zurückgeflogen. Auf diese Weise können die besonders gefährdeten Waldgebiete, z. B. der Sebalder und Lorenzer Reichswald bei Nürnberg und auch das westliche Mittelfranken, aus der Luft gut eingesehen werden und auf mögliche Rauchentwicklung kontrolliert werden.
Die Regierung von Mittelfranken trägt die Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.
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