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Runder Tisch "Ruhezonenkonzept Wasservögel inklusive Gänsemanagement" am Altmühlsee bringt erste Ergebnisse

(Pressemitteilung vom 27.04.2012)

Die Regierung von Mittelfranken hat gestern einen ersten Runden Tisch zum Thema „Ruhezonenkonzept Wasservögel inklusive Gänsemanagement“ am Altmühlsee durchgeführt.

Anlass für die Einberufung des Runden Tisches waren die Beeinträchtigungen durch Wildgänse an den Badestränden des fränkischen Seenlandes und die durch sie verursachten Schäden in der umliegenden Landwirtschaft. Das Verhalten der Gänse wurde in den letzten drei Jahren wissenschaftlich untersucht. Erste Versuche der Schadensminimierung wurden erprobt. Darauf aufbauend sollen jetzt unter Koordinierung der Regierung von Mittelfranken weitere Maßnahmen folgen. Die naturschutzfachlichen Anforderungen an den Wasservogelschutz werden dabei eine besondere Rolle spielen.

Sitzungsleiter Klaus Gabriel von der Regierung von Mittelfranken sieht bei konsequentem Handeln mittel -und langfristig gute Erfolgsaussichten. Er machte aber auch klar, dass eine für alle Betroffenen befriedigende Lösung des Gänseproblems nach den bisherigen  Erfahrungen kurzfristig nicht möglich ist. Schnelle Erfolge sind bei realistischer Betrachtung nur sehr lokal und eingeschränkt zu erwarten. Die gesetzlich festgelegten Schutzgebiete , insbesondere die dortigen Vogelschutzgebiete, sind von besonderer Bedeutung.

Die Teilnehmer des Runden Tisches, hauptsächlich Vertreter der Seen-Zweckverbände, der Landwirtschaft, der Wasserwirtschaft, des Naturschutzes und der Jagd, berichteten von ihren bisherigen Erfahrungen mit konkreten Abwehr - und Schadensminimierungsmaßnahmen.

Aus Sicht der Zweckverbände waren einige Maßnahmen für die Badestrände durchaus erfolgreich. Dies gilt zum Beispiel  für die Errichtung von Weidezäunen, Sichtbarrieren und Schwimmketten sowie für die konsequente mechanische Reinigung der Badestrände.

Der Bayerische Bauernverband und die anwesenden Landwirte schätzten bestimmte Abwehrmaßnahmen wie Überspannungen von landwirtschaftlichen Flächen als nicht praktikabel ein.

Der Landesbund für Vogelschutz berichtete über Beispiele erfolgreicher Maßnahmen aus anderen Teilen  Deutschlands. Er  forderte bei allen Vergrämungsmaßnahmen eine konsequente Sicherung und einen Schutz von ausreichend großen Ruhezonen für Wasser- und Watvögel. Wo diese Zonen genau liegen könnten, muss noch in weiteren Gesprächen geklärt werden.

Am Ende der gestrigen Sitzung wurde folgende Vorgehensweise festgelegt:

1. Sobald die Ergebnisse aus dem TU-Forschungsvorhaben vorliegen, sollen sie gebietsbezogen und kartographisch zunächst für den Altmühlsee und dessen Umgebung dargestellt und allgemein verfügbar gemacht werden.

2. Gleichzeitig sollen die bisherigen erfolgreichen Abwehr - und Schadensminimierungsmaßnahmen, insbesondere der Zweckverbände fortgesetzt und intensiviert werden. Als nächster Schritt sollen die bisherigen Sichtbarrieren aus Folien durch Heckenpflanzungen ersetzt werden.

3. Die Bejagung soll weiter intensiviert werden. Durch Jagdzeitverlängerungen konnte in den zurückliegenden beiden Jagdjahren bereits eine Verdoppelung der Abschusszahlen erreicht werden.

4. Ausgleichszahlungen für geschädigte Landwirte sollen geprüft werden.

Sobald Ergebnisse zu diesen Punkten vorliegen, wird die Regierung von Mittelfranken zu einem weiteren Runden Tisch einladen.




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Zuletzt geändert am 27.04.2012.

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