(Pressemitteilung vom 08.02.2012)
18 Millionen Euro hat die Regierung von Mittelfranken im Jahr 2011 für die Förderung von kommunalen Straßenprojekten ausbezahlt. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Damit waren die mittelfränkischen Landkreise, Städte und Gemeinden in der Lage, für 123 Projekte rund 40 Millionen Euro ins Straßennetz zu investieren.
Auf der Grundlage des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes wurden 10,5 Millionen an Zuwendungen gewährt, weitere 3,5 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Finanzausgleichsgesetz, so dass rund 14 Millionen Euro in Kreis- und Gemeindestraßen investiert werden konnten.
Die größten Zahlungen entfielen auf den letzten Bauabschnitt der städtischen Entlastungsstraße Nord in Herzogenaurach mit 2,0 Millionen Euro, den Ausbau der Kreisstraße ERH 25 südlich Haundorf im Landkreis Erlangen - Höchstadt mit 0,5 Millionen Euro, den Ausbau der Ortsdurchfahrt Büchenbach der Kreisstraße RH 3 im Landkreis Roth mit 0,7 Millionen Euro und den Ausbau der Kreisstraße AN 55 des Landkreises Ansbach zwischen Rauenzell und Rös mit 0,6 Millionen Euro.
Für Projekte an Staatsstraßen in kommunaler Sonderbaulast standen rund 4 Millionen Euro aus Mitteln des Finanzausgleichsgesetzes zur Verfügung.
Die größten Mittelzuweisungen betrafen den Bau des Geh- und Radweges an der Staatsstraße 2162
zwischen Neuhaus und Hammerschrott durch den Markt Neuhaus mit 1,0 Millionen Euro und den Bau
des Geh- und Radweges an der Staatsstraße 2221 zwischen Sommersdorf und Röttenbach durch
den Markt Bechhofen mit 0,6 Millionen Euro.
Nach der aktuellen Verkehrsprognose Bayern 2025 wird auch künftig wegen des überdurchschnittlichen
bayerischen Verkehrswachstums ein bedarfsgerechter Ausbau der Verkehrsinfrastruktur unabdingbar
sein.
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